Der BOREALIS Linz Marathon 2015 ist „gelaufen“

Der Sonntag, 19. April war aus Sicht des OÖLäufers wieder mal der oberste Feiertag des Jahres. Mittlerweile hat sich der Donau-Marathon zu einem Lauffest der Sonderklasse gemausert, ob aus der Sicht eines Zuschauers, der ich ja auch schon öfters war oder von der Warte eines Läufers, der den Marathon in Angriff nahm.

Einziger Wehrmutstropfen wieder einmal war die sehr dezente Beteiligung an der „Hauptveranstaltung“ des Tages, dem Marathon. Ein kleines bisschen Hilfe kam diesmal von den Teilnehmern der Österreichischen Staatsmeisterschaften und diverser Landesmeisterschaften. Die führten diesmal übrigens auch zu einer extremen Dichte im vorderen Bereich, sodass ich mit einem ordentlichen Lauf kaum unter den ersten 50 finishte. Der eine oder andere im vorderen Feld wird hoffentlich noch disqualifiziert, da diesmal wieder einige die „Abschneider“ Bürger- und Mozartstraße „gerne“ in Anspruch nahmen. Diejenigen Josefs, die sich angesprochen fühlen, sollen sich schämen.

Herrliches Laufwetter, vielleicht anfangs etwas kalt und nachher etwas gegenwindig, aber Laufen ist halt ein Freiluftsport, viele begeisterte Zuschauer („Gehst Du schon oder läufst Du noch?“ in Anlehnung an die bekannte IKEA-Werbung) waren die Zutaten, ein Rekordstarterfeld und die Ankündigung eines Rekordlaufes, der dann nicht stattfand. Aber leider waren die „Stars“ anscheinend außer Form, da hilft die Bestzeit auf dem Papier wenig. Aber wie dann auch nachher „richtiggestellt“ wurde, die Hauptsache ist doch allemal, dass man es wieder geschafft hat, derart viele Menschen zu mobilisieren und Linz einen Tag zur Hauptstadt des Laufsportes zu machen.

Und unsere LC Linzer ließen sich auch mobilisieren – und wie: ganze 13 Mitglieder habe ich in den Ergebnislisten der verschiedenen Läufe gefunden, natürlich da und dort unter anderem Vereins- oder Firmennamen:

Marathon

Der bravste Tempomacher seit Dallamassl – Harald Schrenk finishte mit persönlicher Pacemaker-Bestzeit von 2:58:46 Stunden, und ca. 10 „Schutzbefohlene“ konnten diesmal seine gleichmäßige Pace für das zweifellos höchste Ziel eines Marathonläufers nutzen und waren bis zum Schluss mit dabei.

Mike Scheuringer – machte auch diesmal wieder sein eigenes Rennen, erst lange vor Harald, im Wasserwald allerdings drehte TopGun-Harald (siehe Foto bei km 3,5), den Spieß um, Mike kam dennoch zufrieden in 3:00:42 Stunden ins Ziel.

Lutz Michaelis hatte ein ordentliches Rennen mit einigen Problemen bei km 25, die aber gottseidank nicht größer wurden und der Zeitverlust sich dadurch in Grenzen hielt – 2:47:21 Stunden.

Andreas Dallamassl musste leider kurz vor dem Start wegen eines Hexenschusses W.O. geben, wird den versäumten Marathon aber ehest nachholen – in Salzburg am 3. Mai. Alles Gute dabei.

Halbmarathon

Tarek wollte ursprünglich unter 1:20 laufen, aufgrund einer Verletzung im Vorfeld war er aber mit 1:20:51 Stunden (lockere 7 Minuten unter seiner Bestzeit) voll zufrieden, ebenso Walter mit einer blitzsauberen Zeit unter 1:30 – 1:28:51 Stunden. Petra machte die vorhergesagte Punktlandung unter 1:50 in 1:49:57 Stunden, Gerald finishte in 1:39:43. Fast im Einklang Margot und Helga in 1:44:50 und 1:45:08 Stunden. Gert schloss einen lockeren Trainingslauf in 2:09:15 Stunden ab.

Viertelmarathon

Ganze 6 Wochen benötigte Günther Strachon, um einen 3:43er Schnitt zu entwickeln. Das mache ihm mal einer nach – Zeit 39:04 Minuten. Christina und Jürgen hatten zwei Startplätze gewonnen und finishten partnerschaftlich in 1:16:23 Stunden.

Ich hoffe, Ihr hattet ähnlich viel Spaß an diesem Tag.

Zu den Ergebnissen.

Bericht von Lutz Michaelis

 

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