Der LC Linz-Marathon – ein kleiner Rückblick

Sonntag, 21.April 2013 – Großkampftag für alle Läufer in Linz, um Linz und um Linz herum– es war wieder einmal Linz-Marathon angesagt. Und fast alle sind wieder gekommen zu einem Lauffest der besonderen Art. Wunderschönes Wetter – zumindest zum Zuschauen – eine tolle Kulisse, viele Zuschauer standen begeistert Spalier und großartiger Sport – Läuferherz, was willst Du mehr.

Na ja, zum Laufen war das Wetter nur bedingt tauglich, einerseits spielte der Wind „zunehmend“ Spielverderber, nicht nur bei den Schnellsten oder Günther Weidlinger, den es regelrecht verblies. Andererseits – und das war vor allem ein Problem der länger Laufenden – gaben sich die Temperaturen auch ziemlich Mühe, zu steigen, was dann leider doch eine relativ große Masse der Läufer zur Aufgabe – oder zum ungeplanten Zieleinlauf beim Halbmarathon bewog.

Auch LC Linzer waren am Start – nona. Als da waren: Der VIERTELMARATHON war fest in der Hand von Benni Klingler– auch wenn er unterwegs kurz Pause machte, um seine leider schon fast chronischen Atemprobleme in den Griff zu bekommen. Der Gesamtsieg war ihm dennoch nicht zu nehmen. Auch Ingrid Riedler war wieder dabei.

Im HALBMARATHON, der von Christian Pflügl in neuer PB gewonnen wurde, Damensiegerin die deutsche 2:19-Marathonläuferin Irina Mikitenko, konnte Roland Sebera in 1:47 Stunden finishen. Margot Wurzinger, laufend für den Magistrat unterwegs nähert sich wieder vergangenen Zeiten und erreichte das Ziel mit der sehr guten Zeit von 1:42 Stunden. Auch hier wie im Viertelmarathon die Frage – wie lang war‘s wirklich ?

In der Königsdisziplin MARATHON versuchten sich diesmal ganze vier LC Linzer, leider konnte Christina Hannesschläger den Lauf nicht beenden. Die anderen Drei kamen durch – gar nicht selbstverständlich, wenn man die Namen liest: Harald Schrenk, Andreas Dallamassl und – oh Wunder – Lutz Michaelis.

Harald Schrenk absolvierte seinen wirklich nicht leichten Job als Tempomacher der ganz Schnellen unter 3-Stünder mit seiner gewohnten Perfektion – auch wenn unterwegs manchmal falsche Einflüsterer für Unsicherheit sorgten. Dabei – zumindest 29km lang auch Lutz Michaelis, der am VORABEND – völlig unvorbereitet – von den beiden erfahrenen Marathonis lustigerweise angemeldet wurde. Schon im austrainierten Zustand zählt Lutz nicht eben zu den „Ausdauermonstern“.

Andreas Dallamassl, unser Erfahrenster, hatte dieses Jahr eine sehr bescheidene Vorbereitung. Aufgrund einer Krankheit spät in die Vorbereitung gestartet, ging es dann besser, bis ihn in der Woche vor dem Marathon eine Muskelverletzung fast in die Knie zwang – eben nur fast, denn ein Dallamassl läuft trotzdem. Unter diesen ungünstigen Voraussetzungen war nur das Ziel das Ziel, das er selbstverständlich souverän erreichte.

Lutz Michaelis, aufgrund der kurzen Vorbereitung gänzlich ohne lange Läufe und Nervosität – ein langer Lauf am Samstagabend hätte wohl nichts mehr gebracht, gesellte sich zu Harald und konnte relativ lange mitgehen. Als er jedoch bei km 29 eine Pause (dorthin, wo der Kaiser zu Fuß hingeht) benötigte, sich gleichzeitig auch die Ausdauer langsam verabschiedete, konnte er nicht mehr nachlaufen und beschloss daher, mit gemäßigtem Tempo ins Ziel zu kommen, was auch ohne Probleme gelang. Eine sehr schöne Erfahrung, die vielleicht für kommende Marathons hilft.

Ganz in die Hose ging jedoch dieses Jahr die Kennzeichnung der Pacemaker, ein Rucksack mit einer Fahne, auf der die Zielzeit aufschien. Getestet wurde im Rennen selbst, sodass Harald – und sicher auch die anderen – einiges erdulden mussten, vor allem als der Wind auffrischte.

Zu den Ergebnissen.

Bericht von Lutz Michaelis

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