„Hitzeschlacht“ in der Wachau – ein Marathon Erlebnisbricht

Der Wetterbericht meldete für Sonntag eine Wetterverschlechterung mit leichtem Regen und West- also Rückenwind. Und so freute ich mich während der Autofahrt am Sonntagmorgen Richtung Krems auf – für mich – optimale Bedingungen beim Wachaumarathon.

Bei früheren Läufen in der Wachau ging es bis zum Start (aufgrund der Bus- und Bahntransporte nach Emmersdorf) öfter relativ chaotisch zu, Startverschiebungen waren keine Seltenheit. Daher war ich von der diesjährigen Organisation sehr positiv überrascht, alles lief ruhig und geordnet ab. Wir kamen rechtzeitig zum Start und konnten dort sogar noch ein wenig die Morgensonne genießen. Es war relativ warm, bestimmt so an die 18 Grad, doch ich dachte aufgrund der Wetterprognose, dass sich das noch ändern würde. Pünktlich um 10:00 Uhr erfolgte der Startschuss und wir liefen zunächst entgegen der eigentlichen Laufrichtung eine ca. 4 km lange Schleife um dann schließlich immer entlang der Donau zwischen den schon leicht herbstlich gefärbten Weinbergen Richtung Krems zu laufen. Ich befand mich inmitten von etwa 1200 Marathonstartern, insgesamt sprach der Veranstalter von über 10.000 Läufern, die an diesem Wochenende die Laufschuhe bei den verschiedenen Bewerben geschnürt hatten.

Leider sollte sich die „versprochene“ Wetterverschlechterung um einige Stunden verzögern und so liefen wir bei – für Langstreckenläufer gar nicht so angenehmen – Sonnenschein und Temperaturen bis 30 Grad nach Krems. Die Strecke ist eigentlich – bis auf ein paar relativ einsame Ecken in Krems – wunderschön, doch heuer war ich froh, nach 4 Stunden und 2 Minuten das Ziel zu sehen.

Erwähnenswert ist noch, dass der Veranstalter beim Marathon auf den Einkauf von kenianischen Stars verzichtet hat und somit der Sieg an den sehr ambitionierten österreichischen Amateur Wolfgang Wallner (Siegerzeit aufgrund der Hitze beachtliche 2:36:20) ging.

Die Ergebnisse der einzelnen Bewerbe sind unter http://results2.pentek-timing.at/results/show_results.php?veranstnr=11607 abrufbar.

Bericht von Gert Pointner

Ein Kommentar

  1. Grasel Christopher sagt:

    Hallo Gert,
    Gratuliere zu deinem persönlichen Sieg beim Wachau-Marathon. Ich hoffe, Du kannst dich noch an mich erinnern, ich habe die Startnummer 8849 gehat und habe am linken Fuß die gleiche Behinderung wie du am rechten Fuß. Es hat mir sehr gefallen, dich zu treffen und mir dir ein Stück zu laufen vorallem hat mich sehr beeindruckt, dass du schon sehr viele Marathons bestritten hast und sicher noch bestreiten wirst! Es würde mir sehr gefallen, wenn wir in Kontakt bleiben können, und wir uns ein wenig austauschen könnten. Es würde mich sehr freuen, wenn du mir per mail an christopher_grasel@gmx.at antworten könntest! Also dann viel Spass beim Laufen & lg Christopher

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