Mondseelauf 2014

Nach tagelangem Schlechtwetter machten wir uns am Sonntagmorgen auf, um den Mondseelauf zu bestreiten. Samstag hatte es noch mehrfach geregnet und so hofften wir auf perfektes – weil kühles – Laufwetter.

Bei der Startnummernabholung im Schloss Mondsee war es noch recht frisch aber nur leicht bewölkt. Die Organisation der Veranstaltung wird seit Jahren vom ortsansässigen Laufverein Union Lauffreunde Mondsee in souveräner Weise durchgeführt und – weil wir früh dran waren – konnten wir sogar zwischen mehrereren Startergeschenken auswählen. Während Margot, Neo-Mitglied Petra und ich uns auf den Start vorbereiteten, hatte die derzeit leider verletzte Christina die wichtige Aufgabe der Nachwuchsbetreuung übernommen.

Punkt halb zehn Uhr hallte der laute Knall des Prangerstutzen über den Ortsplatz und ca. 950 Halbmarathon- und Staffelläufer machten sich auf den Weg. Bedingt durch die Streckenführung, die zunächst am See entlang zur Drachenwand und dann ins Hinterland von Mondsee führt, kann je nach persönlicher Kondition vieles passieren. So verleiteten mich auch heuer wieder die zunächst milden Bedingungen bis km 4 zu schnell zu laufen. Dann kommt bis zur 11 km Marke ein etwas welliger Streckenteil, der leicht bergauf führt. Auf diesem Teil und auch danach, wo zunächst auf der Landesstraße und dann entlang eines Bachlaufes bergab gelaufen wird, ist fast nirgends ein schattiger Abschnitt zu finden. Und so kam es wie schon so oft: Die Lufttemperatur stieg und meine Laufgeschwindigkeit sank im gleichen Maß. Wenigstens konnte ich Gehpausen diesmal vermeiden. Erst auf den letzten 3 km gibt es wieder ein paar schattige Stellen, wo man sich etwas erholen kann und auf dem letzten Kilometer trägt einen die Stimmung der Zuschauer und der ferne Lautsprecherklang vom Ortsplatz dann bis ins Ziel. Dieses ereichte ich nach 2 Stunden und 9 Minuten und wurde von unserem jüngsten Vereinsmitglied Marc bereits erwartet.

Meine beiden Vereinskolleginnen Margot und Petra lieferten weit solidere Leistungen ab: Margot – eine begnadete Hitzeläuferin finishte in 1:40 und Petra gelang es zum 3. mal innerhalb weniger Wochen einen Halbmarathon unter 2 Stunden zu beenden. Bei dem für manche mehr, für andere weniger verdienten Mittagessen holte uns dann der Regen wieder ein.

Es war es wie immer ein perfekt organisierter Lauf mit ausreichend Labestationen und der richtigen Mischung aus Naturerlebnis und Anfeuerungszonen.

Fazit: Eine sehr empfehlenswerte Laufveranstaltung auch für Wiederholungstäter. Wir kommen sicher wieder!

Hier gibt’s die Ergebnisse.

(Bericht von Gert Pointner)

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