Viel Kampf und Krampf beim Steyrer-100er

“Der Schmerz vergeht – der Stolz bleibt” oder “Wo Schmerz ist, da ist noch Leben”. Das waren zwei der vielen Sprüche, die entlang der Strecke zu lesen waren. Und damit ließ sich meine Situation, zumindest im letzten Drittel des Rennens sehr gut beschrieben.

Ich war mit einer leichten Magenverstimmung auf die 73 Runden (zu je 1,3 Kilometer) gestartet. Dadurch wurde ich zu einigen außerplanmäßigen Zwischenstopps bei den Dixi-Toiletten gezwungen. Trotzdem lief es bis zur Runde 50 ziemlich gut. Meine Durchgangszeit von 4 Stunden 5 Minuten bei 50 Kilometer ließ zu diesem Zeitpunkt noch auf eine Endzeit unter 9 Stunden hoffen. Doch dann meldeten sich die ersten Krämpfe an (diese haben mich schon während der gesamten heurigen Saison immer wieder heimgesucht). Diese verstärkten sich leider von Runde zu Runde zunehmend. Stellenweise war sogar ein normales Gehen nicht mehr möglich. Bei Kilometer 75 war ich dann eigentlich reif, das Handtuch zu werfen. Zu groß schienen einfach die Schmerzen durch die einfahrenden Krämpfe zu sein, die regelmäßig alle paar Schritte einschossen. Nur durch Aufbringen aller verfügbaren Willenskraft und einer Portion Sturheit, gelang es mir schließlich doch noch, die 100 Kilomerter nach 9 Stunden 23 Minuten als Gesamt-Sechster zu beenden.

Fazit: für den Kampfgeist gab’s einen Einser, für die Plazierung einen Zweiter und für die Zeit eine Drei bis Vier.

Zu den Ergebnissen.

Bericht von Robert Steinauer

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